der erreger ist nichts - das milieu ist alles

Bewährte Tipps zur Stärkung des eigenen Immunsystems

Viele Methoden die unserem Immunsystem zuträglich sind und helfen, gerade in Zeiten der Infektionsgefahr, unser Immunsystem fit und stark zu halten, kennt man bereits. Das fängt bei den "Hausmittelchen" an. Anderes mag einem neu oder nicht bewusst zu sein. Da Vorbeugen immer besser als heilen ist, hier ein paar wirklich gute Möglichkeiten die innere Infekt-Barriere möglichst hoch zu halten:

 

Nahrungsmittel

 

  • Obst, Salate, Bitterstoffe, Gemüse, Keimlinge, Sauermilchprodukte.
  • Reichlich pflanzliches Eiweiß aus Linsen, Bohnen, Dinkel, Hafer, Reis und Kartoffeln.
  • Vermeiden Sie kalte Getränke und Speisen.
  • Lacto-vegetabile Vollwertkost reduziert den Gehalt entzündungsfördernder Stoffe (Arachidonsäure und Eicosanoide), fördert die Verdauung, unterstützt das Immunsystem, hilft Stoffwechselerkrankungen zu vermeiden, fördert den Zellschutz und wirkt damit auch vorbeugend gegen Zellveränderungen.
  • Reduzieren von Fleisch- und Wurstwaren, Zucker- und Weissmehlprodukten, Alkohol, Kaffee, Nikotin, tierischen Fetten und homogenisierte Milchprodukte.
  • Zur Kräftigung und als Ausnahme des vorangegangenen Punktes, hat sich heiße Hühnerbrühe bewährt. Dazu wird frisches Hühnerfleisch mit Knochen über 1-2 Stunden gekocht. Die letzte halbe Stunde wird dann Suppengemüse hinzugefügt, gut gewürzt (gerne auch scharf) und mit frischen Kräutern abgeschmeckt (Petersilie, Liebstöckel, Schnittlauch, Thymian,...).
  • Bevorzugung von pflanzlicher Frischkost, maßvoller Ernährung, verträglichem Rohkostanteil, frische Kräuter und Gewürze, Vollkornprodukte, naturbelassene Fette und Öle, Sauermilchprodukte. 

   Trinken

Eine ausreichende Trinkmenge von 35ml pro kg Körpergewicht ist äußerst wichtig! Bei einem 70kg schweren Menschen wären das bereits 2,5 Liter. Es eigenen sich gut Kräuterteemischungen, Kamille, Fenchel, Melisse oder auch Ingwer. Wichtig ist, dass man immer wieder die Sorten wechselt und nicht über Wochen und Monate z.B. Kamillentee trinkt. AlsRote Vitaminergänzung sind möglichst frische Säfte zu empfehlen. So z.B. Holundersaft, Johannisbeersaft, Kirschsaft, Sanddornsaft, Sauerkirschsaft, Rote-Beete-Saft und Zitrus-Säfte. Letztgenannte gerne erwärmt und mit etwas Zimt genießen.

Ausgleich, Schutz und Abwehrkraftsteigerung

  • "Winter-Schlaf"
  • Entspannung durch Autogenes Training, Yoga, Musik, Hobby´s, Sauna, etc. ...
  • Je nach Alter und körperlicher Verfassung, ist regelmäßige Bewegung an der frischen Luft das beste Training für die Schleimhäute, den Kreislauf, das Nervensystem und die Abwehrkräfte. Dabei ist besonders auf geeignete (warm, atmungsfähige) Kleidung und gutes Schuhwerk zu achten. Bei Temperaturen unter -10 Grad Celsius, Wind, Regen und Schneefall sollte eine Kopfbedeckung getragen werden.
  • Regelmäßige Licht- und Luftbäder (Sonnenlicht fördert die Bildung von Vitamin D)
  • Bäder, Waschungen, Güsse (kalt u. warm)
  • Bei beginnenden Infekten, ansteigende Fuss- oder Körperbäder von 36 - 42 Grad Celsius, mit anschließender Schwitzpackung im vorgewärmten Bett. Dazu wird ein Wolltuch und darauf ein Leintuch aufs Bett gelegt, in welches man sich nach dem Bad und kurzem Abtrocknen einwickelt. Dazu bitte 1 Liter Holunderblütentee oder Lindenblütentee trinken, damit man ordentlich ins Schwitzen kommt. (Nicht bei Bluthockdruck oder schwachem Kreislauf.)
  • Luftbefeuchtung und Lüftung beachten (Zugluft vermeiden!)
  • Der Temperatur angepasste Bekleidung.
  • Schutz empfindlicher Körperstellen (Nacken-, Brust-, Nieren-Lendengegend).

 

Stärkung der Sinne der Neuro-Psycho-Immunologie

  • Abbau von psychischem Stress durch Pflege der "freien" Zeit in der Partnerschaft und Kern-Familie, durch gemeinsame Spiele, Bastelarbeiten, positive Gespräche, usw.. Pflege der Freunde und Investition in alle sozialen Kontakte. Dies sollte aktuell ja via Telefon und Internet geschehen.

 

 

 

 

Viel Freude, Genuss, Erfolg und Gesundheit !

 

Achtung:

Diese Tipps beziehen sich auf Vorbeugemaßnahmen und die Begleitung von leichten Erkältungen. Bei Fieberanstieg über 38 Grad und starkem Husten, sowie anderen ernsteren, plötzlich einsetzenden oder anhaltenden Beschwerden, bitte unbedingt medizinischen Rat einholen. Die Einnahme ggf. erforderlicher Medikamente bitte mit ihrem Arzt oder Heilpraktiker absprechen und diese Medikamente nicht ohne Rücksprache absetzen, oder eigenmächtig in der Dosierung ändern.

 

Bleiben Sie zuversichtlich und vor allem gesund!

 

Stephan Lück

 

 

Heilpraktiker