Ursachendiagnose in 3 Schritten

1. Anamnese

Die Basis

Vermeintliche Eindeutigkeiten gründen manchmal auf Festgefahrensein und Routine. Deshalb nehmen wir uns Zeit für ein Gespräch, in dem systematisch nach Ihrem Gesundheitszustand gefragt wird. Dazu gehören akute Beschwerden, die gesundheitliche Vorgeschichte, Begleitsymptome, Lebensumstände und gesundheitliche Probleme in der Familie. Persönliche Eindrücke und Empfindungen haben hier ihren Platz und werde von uns ernst genommen. Aussagen wie "Das gibt es nicht" oder "Das bilden Sie sich ein" werden Sie in unserer Praxis nie hören.



2. Augendiagnose

Der Blick ins Innere

Die Augendiagnose eröffnet den Blick in genetisch ererbte oder auch entwickelte Schwächen der Organsysteme, des Bewegungsapparates und des Nervensystems. So kann der Therapeut eine Aussage dazu machen, was die Ursache von Beschwerden ist.

 

Zum Beispiel:

  • Ob Ihre Schmerzen oder eine Hautreaktion von einem Organ ausgelöst werden
  • Was die Ursache Ihrer Allergie oder Verdauungsbeschwerden ist
  • Oder wie es zu ständiger Erschöpfung und Müdigkeit kommt

 

Ähnlich wie bei den Fußreflexzonen, ist die Iris kartografiert - d.h. in bestimmte Bereiche und Punkte eingeteilt. Der Heilpraktiker betrachtet Ihre Augen mit einem speziellen Mikroskop. Betrachtet werden neben der Iris (farbiger Anteil im Auge) auch die Pupille, die Skleren (Augenweiß) sowie die Augenlider. Beurteilt und bewertet wird dann unter anderem die Pupillenform, die Färbung der Augen, eine Vielzahl von Zeichen in der Iris, wie z.B. Lakunen, Faserverläufe und farbige Pigmente. Aber auch die Farbe der Skleren und sichtbare Blutgefäße oder Lipid(Fett)-Auflagerungen. Ebenso werden Blutgefäße und Pigmente an den Augenlidern beurteilt.

 

Bei Ihrem Besuch in meiner Praxis mache ich digitale Fotografien von Ihren Augen. Die Bilder zeige ich Ihnen auf dem Bildschirm, sodass Sie sehen können, was ich sehe und bewerte.



3. Untersuchung

Verdachtsmomente erhärten

Neben der körperlichen Untersuchung werden bei Bedarf sinnvoll einfache oder komplexe Untersuchungen von Blut, Urin und Stuhl vorgenommen. Ziel ist es dabei, insbesondere bei unklaren oder chronischen Beschwerden, weitergehende Informationen, als in der üblichen Standard-Diagnostik erfasst werden, zu erhalten.